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Am Tag der Jogginghose bzw. am „Internationalen Jogginghosentag“ wird dazu aufgerufen, sich an diesem Tag in Jogginghose in der Öffentlichkeit zu zeigen, um an eine Sporthose zu erinnern.

Auch wenn die Jogginghose auf den Laufstegen in Paris und Mailand längst kein Tabu mehr ist und Designer wie Stella McCartney den Schlabber-Klassiker als Teil eines stadttauglichen Glamour-Outfits ansehen, spricht sich der BUNDESVERBAND Farbe Stil Image e.V. doch gegen diesen Trend aus.

Durch ihre Bequemlichkeit wird die Jogginghose häufig als ideale Sport- bzw. Freizeitbekleidung angesehen, so bvfsi-Präsidentin Petra Schreiber. „Die Jogginghose kam letztes Jahr in Mode und es gibt Stimmen, dass man sie stilvoll tragen kann. Ich würde das persönlich nicht so sehen. Ich würde eine Jogginghose nie mit einem schicken Blazer kombinieren.“ Viele schätzen auch die legere Optik, was sie aber gleichzeitig als Berufs- und Alltagskleidung disqualifiziert. Jede Kleidung hat ihre Daseinsberechtigung und Jogginghosen erfüllen einen Zweck: sie sind zum Sporttreiben geeignet. Eine Jogginghose bleibt nun mal eine Art Freizeit-Strampler und gehört ins heimische oder öffentliche Fitnessstudio.

„Natürlich ist das ein bisschen hip. Als junge Dame kann man eine Jogginghose wohl mal in die Disco anziehen, z. B. mit High-Heels und trendigem Oberteil. Aber bei offiziellen Anlässen hat das nichts mit gutem Stil zu tun.“, so Präsidentin Schreiber. Wir vom bvfsi geben aber die Empfehlung, Sporthosen nicht jenseits von Leibesübungen in der Öffentlichkeit zu tragen, so bvfsi-Präsidentin Petra Schreiber. Sich mit Jogginghosen in der Öffentlichkeit zu zeigen, ist stil- und kulturlos. Ebenso unstatthaft ist das Tragen von Sportkleidung in einer Schule, am Arbeitsplatz oder auch in Urlaubshotels, die einen gewissen Anspruch an ihr Gästeklientel stellen. Um dem Trend, Jogginghosen als Alltagskleidung zu etablieren entgegenzuwirken,  haben einige Schulen in Deutschland sogar schon Kleidervorschriften erlassen, damit wieder kultivierte Alltagskleidung zum Tragen kommt.

Petra Schreiber führt aus: „Mit einer Jogginghose verbinden viele eine Botschaft: Es geht um Freizeit, um Bequemlichkeit. Wer eine Jogginghose bei offiziellen Anlässen trägt, braucht sicherlich ein gesundes Selbstbewusstsein.“ Doch schnell ereilt einen der Ruf einer ungepflegten Ausstrahlung, wer sich im Ballonseide-Anzug in der Öffentlichkeit zeigt. So sieht der bvfsi den einzig annehmbaren Grund, eine Jogginghose in der Öffentlichkeit zu tragen, wenn Jugendliche im Hip-Hop-Bereich unterwegs sind. Hip-Hop ist im weitesten Sinne eine schweißtreibende Sportart, in der es durchaus angebracht ist, eine Jogginghose zu tragen. Und „Wenn man sie tragen will, dann sollte man schon zu etwas schickerem greifen – nicht zur alten Hose, die schon ausgeleierte Knie hat“, so bvfsi-Präsidentin Petra Schreiber.

Doch wer jungen Leuten eine „Strampel-Hose“ als schick und stylisch schmackhaft machen will, ist nicht weit entfernt, Schlafanzüge salonfähig einzuordnen. Und wer will schon eine Fußgängerzone sehen, in dem Schlabber-, Strampel- und Jogginganzüge das Bild dominieren, selbst wenn High-Heels dazu getragen werden? Und wer seine getragene Jogginghose nicht mehr benötigt, kann sich an unserer Charity-Aktion beteiligen und seine Hose vollkommen kostenfrei an die Deutsche Kleiderstiftung schicken. Weitere Infos unter: www.bvfsi.de

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